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Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH
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Errichtung des Verwaltungsgebäudes Regionalforstamt Bergisches Land des Landesbetriebes Wald und Holz Nordrhein-Westfalen.

Nach dem öffentlichen Investorenausschreibungsverfahren des Landesbetriebs Wald und Holz NRW zur Errichtung und anschließenden Anmietung eines Verwaltungsgebäudes für das Regionalforstamt Bergisches Land konnte sich die GWG mit ihrem Entwurf und Mietangebot gegen Mitbewerber durchsetzen und erhielt den Zuschlag in Form eines zunächst 15-jährigen Mietvertrages.

Auf 2 Ebenen werden ca. 1.000 m² Nutzflächen Westansicht BG Forstrealisiert. Maßgeblich sollte somit nach Wünschen des Mieters der Werkstoff Holz sowohl die Baukonstruktion, die Texturen des Oberflächenmaterials sowie die Beheizung des Gebäudes bestimmen. GWG-Geschäftsführer und Architekt Volker Müller hat hierbei die Vorgaben einer klaren Architektursprache des Gestaltungshandbuchs Steinmüllergelände in Gummersbach in eine gelungene und moderne Symbiose mit dem Werkstoff Holz gebracht. 

Die GWG plante das Gebäude bis zur Leistungsphase 4 HOAI und garantiert im Rahmen einer weitergehenden Baubetreuung die Umsetzung der vereinbarten hohen Planungsziele. Das Projekt selbst wird von einem privaten Investor errichtet. 

Die Energie- und Gebäudetechniken, bestehend aus Fernwärmeversorgung, kontrollierter Lüftungsanlage mit Erdwärmetauscher und einer energetisch höchstwertigen Gebäudehülle ist Ausdruck einer beispielhaften Zukunftsfähigkeit des Gebäudes. Hierbei ist Holz zentraler Baustoff und als Teil des Fernwärmenetzes auch erneuerbarer Energieträger.  

Das Gebäude selbst weist eine zukunftsfähige, auf niedrigen Verbrauch und somit auf niedrige Betriebskosten ausgerichtete Haustechnik auf. Eine kontrollierte Raumlüftung mit Wärmerückgewinnung und Erdwärmetauscher sorgen für niedrigste Lüftungswärmeverluste einerseits. Nebenbei reinigen Pollenfilter die Luft. Das Gebäude ist somit allergikerfreundlich. Im Sommer wird das Gebäude ohne Zuführung von Energie gekühlt, im Winter wird die Frischluft ohne Zuführung von Energie vorgeheizt. Die deutlich über den geforderten Standards liegenden Dämmwerte der Außenbauteile führen zu einer erheblichen Reduzierung der zulässigen Transmissionswärmeverluste andererseits. Im Ergebnis liegt der Jahresprimärenergiebedarf erheblich unterhalb der gesetzlich zulässigen Werte. Minimale Energiekennwerte bewirken maximalen Klimaschutz und größtmögliche Kosteneinsparungen. 

Luftbild SteinmüllergeländeNach Grundsteinlegung durch Minister Uhlenberg im April 2010 konnte das Gebäude nach acht Monaten Bauzeit im Dezember dem Regionalforstamt Bergisches Land übergeben werden. 

Das Regionalforstamt Bergisches Land ist ein weiterer Baustein zur Realisierung des Regionale 2010 Projektes - Steinmüllergelände in Gummersbach.

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